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Öle

mit Hochleistungsadditiven für eine zuverlässige Schmierung

Öle leiten Wärme gut von der Schmierstelle ab. Außerdem zeigen sie ein ausgesprochen gutes Kriech- und Benetzungsvermögen. Deshalb wird eine Ölschmierung oft bei hohen Temperaturen oder hohen Drehzahlen angewandt. Typische Anwendungsgebiete sind Getriebe, Ketten, Gleitlager, Hydraulik und Kompressoren.

 

 Kenndaten Norm Beschreibung
 ViskositätDIN 51561Maß für die innere Reibung von Flüssigkeiten
 ISO VGDIN 51519Einteilung von Ölen in Viskositätsklassen
 Einsatztemperatur Temperaturbereich der optimalen Leistungsfähigkeit
 FlammpunktDIN ISO 2592Niedrigste Temperatur bei der das Dampf-Luftgemisch durch Fremdentzündung entflammt
 StockpunktDIN ISO 3016Die tiefste Temperatur bei der Öl gerade noch fließfähig ist

 

Bei der Auswahl eines Schmieröls fällt dem Grundöl eine eintscheidende Bedeutung zu. Mineralöle, synthetische Kohlenwasserstoffe (Polyalphaolefine=PAO), Ester, Polyglykole und Siliconöle unterscheiden sich wesentlich in ihren physikalischen Eigenschaften und ihrem chemischen Verhalten.

 

 Eigenschaften Mineralöle Synthetische KW Öle (PAO) Esteröle Polyglykolöle Siliconöle
Dichte 20°C [g/ml] ca.: 0,9 0,85 0,9 0,9 - 1,1 0,9 - 1,05
Stockpunkt [°C] ca.: -40 -> -10 -50 -> -30 -70 -> -35 -55 -> -20 -80 -> -30
Flammpunkt [°C] ca.: < 250 < 200 200 -> 270 150 -> 300 150 -> 350
Oxidationsbeständigkeit- + + + ++
Thermische Stabilität- + + + ++
Kunststoffverträglichkeit + + - typenabhängig +

 

 

 

 

 

 

 

Die Mischbarkeit unterschiedlicher Öle wird wesentlich durch die Grundöle beeinflusst und muss bei der Auswahl des Schmieröls entsprechend beachtet werden.