So waren z. B. beim routinemäßigen Shutdown der OMV Raffinerie in Schwechat, Wien im Herbst 2005 ca. 130.000 Schrauben zwischen M5 und M130 an Rohrleitungen, Mess- und Regeleinrichtungen, Ventilen, Armaturen, Tanks und Behältern, Wärmetauschern zu lösen bzw. zu überprüfen. Dabei muss als wesentlicher Zeit- und somit Kostenfaktor die „reibungslose" Montage der Schraubenverbindungen gewährleistet sein. Für die Schraubenpaste heißt dies, dass auch bei unterschiedlichen Schraubenabmessungen und -materialien ein gleich bleibender Reibwert für das optimale Verhältnis von Anzugmoment und erreichbarer Vorspannung zu gewährleisten ist. Bei Schrauben aus hochlegierten Stählen muss zudem das Kaltverschweißen zuverlässig vermieden werden.
OKS 217 basiert auf einem teilsynthetischen Öl mit einer Mischung aus verschiedenen Festschmierstoffen sowie Additiven, z.B. für Korrosionsschutz. Die spezielle Kombination der Festschmierstoffe reagiert nicht mit metallischen Oberflächen. Neben dem äußerst geringen Gehalt an Metallen und Metalllegierungen enthält OKS 217 nur Spuren von Schwefel, Chlor und Fluor. Bleiverbindungen, Sulfide, Chloride oder Fluoride sind überhaupt nicht enthalten. Bei der Anlagenrevision der OMV Raffinerie in Schwechat im Herbst 2005 wurde OKS 217 generell als Schraubenpaste zur Montageschmierung bei allen Schraubverbindungen zum Schutz vor Festfressen, Festbrennen und Korrosion verwendet.
