Beim letzten routinemäßigen Shutdown der OMV Raffinerie in Wien waren ca. 130.000 Schraubverbindungen zwischen M5 und M130 an Rohrleitungen, Meß- und Regeleinrichtungen, Ventilen, Armaturen, Wärmetauschern, Tanks und Behältern zu lösen bzw. zu überprüfen.
Um hierbei und bei zukünftigen Instandhaltungsaktivitäten unnötige und teuere Zeitverluste zu vermeiden, muß eine reibungslose und zerstörungsfreie Demontage dieser Schraubverbindungen gewährleistet sein. Bei einer Raffinerie mit ihren teilweise aggressiven Umgebungsbedingungen ist sehr guter Schutz der Paste vor Korrosion und das Verhindern des Festbrennens der Schraubverbindung bei hohen Temperaturen ausschlaggebend.
Bei der Anlagenrevision der OMV Raffinerie gemäß der Druckgeräteüberwachungsverordnung kam die speziell auf diese Anforderungen hin entwickelte Hochtemperaturpaste OKS 217 zum Einsatz, die basierend auf einem teilsynthetischen Öl mit einer Mischung aus verschiedenen Festschmierstoffen und Additiven nicht mit metallischen Oberflächen reagiert und keine Bleiverbindungen, Sulfide, Chloride und Fluoride enthält.

